ἵστημι

Yunanca ἵστημι nedir, Yunanca - Almanca sözlük ἵστημι ne demek?

ἵστημι, stellen; (1) im Ggstz zur Bewegung, das Beendigen derselben, das zur Ruhe bringen u. zur Ruhe kommen bezeichnend, still stehen lassen, Halt machen lassen, aufhalten, hemmen; ἵστη δὲ μέγα κῦμα, halt die Wogen an; λαὸν δὲ στῆσον, laß das Volk halten; μύλην στήσασα, nachdem sie die Mühle angehalten hatte; übertr., στήσαντες ἐπὶ τούτων τὴν διήγησιν, dabei innehaltend mit der Erzählung; τὰ ὄμματα ἔστησεν, er hielt die Augen still, sie waren gebrochen; anders ὀφϑαλμοὶ ἕστασαν, sie starrten, standen unbeweglich; so intrans., stehen bleiben, stillstehen, ἔστην δὲ σκοπιὴν ἐς παιπαλόεσσαν ἀνελϑών, ich blieb stehen, nachdem ich hinausgegangen war und stand da, u. so oft, häufig mit Participien von Verbis der Bewegung, so daß darin die vorangegangene Bewegung mit zu denken ist, στῆ δ\' ἄρ\' ὑπὲρ κεφαλῆς, er trat hin u. stand zu Häupten, στῆ δὲ παρὰ Πρίαμον, er trat neben den Priamus hin; μοὶ ἆσσον στῆϑι, tritt näher zu mir; στῆϑ\' οὕτως ἐς μέσσον, tritt in die Mitte; ἤλασεν ἄγχι στάς, trat hinzu u. schlug; νῶϊ δ\' ἔπειτα στῆμεν ἐνὶ προϑύροισιν, wir blieben stehen; στῆτέ μοι ἀμφίπολοι, πόσε φεύγετε, bleibt mir stehen. Damit ist nicht der Fall zu verwechseln, wo der aor. Ⅰ. scheinbar intrans. steht in der Bdtg »still halten«, »anhalten«, denn immer ist aus dem Zusammenhange νέας od. ἵππους zu ergänzen. Den Ggstz hebt Plat. oft hervor; ἐὰν ἡ κοιλία, τὰ καταμήνια στῇ, zum Stehen kommen, nicht fließen. So auch οὐ στήσεται πάντας ἀνϑρώπους ἀδικῶν, er wird nicht anhalten, nicht aufhören, Unrecht zu tun; ὡς οὐ στήσεται τοῦτο ἄνευ μεγάλου τινὸς κακοῦ, es wird nicht zur Ruhe kommen, beigelegt werden. Hieran reiht sich die Nebenbdtg des müßigen, untätigen Stehens. Aber auch = dem Feinde Stand halten; οἱ μὴ στάντες παρὰ τὰ δεινά, die den Gefahren nicht Trotz bieten. Übertr., ὅτι ἵστησιν ἡμῶν ἐπὶ τοῖς πράγμασι τὴν ψυχήν, weil sie den Geist dabei verweilen läßt, darauf hinrichtet. (2) stellen, aufrichten, aufrecht hinstellen, Ggstz Liegen oder Sitzen, u. intrans. aufrecht stehen; οὐδ\' ὀρϑὸς στῆναι δύναται ποσὶν οὐδὲ νέεσϑαι οἴκαδε, Iros saß, denn er konnte nicht auf den Füßen gerade stehen, noch auch gehen; πελέκεας ἵστασχ\' ἑξείης, stellt der Reihe nach auf. So bes. ἱστὸν στῆσαι u. στήσασϑαι, den Mastbaum im Schiffe aufrichten, um sich zur Fahrt zu rüsten, od. den Webebaum od. Webestuhl aufstellen, um das Gewebe darauf zu beginnen; κρητῆρας στήσασϑαι, Mischkrüge auf-, hinstellen, um das Mahl zu beginnen; τινί, den Mischkrug einem zu ehren aufstellen; ἔγχος ἔστησε, stellte die Lanze hin; anders λόγχας στήσαντ\' ἔχετον, vom feindlichen Entgegenstellen, -strecken; ἀνάστητε ἀπὸ τῶν καϑεδρῶν, erhebt euch von den Stufen; ὀρϑὸν κρᾶτ\' ἔστησαν, sie hielten den Kopf hoch; vom Pferde ὀρϑὸν οὖς ἵστησιν, spitzt die Ohren; ὥςτε πάντας ὀρϑίας τρίχας στῆσαι, wir gew. intrans. »das Haar sträubte sich jedem empor«; ὀρϑαὶ δὲ τρίχες ἔσταν ἐνὶ γναμπτοῖσι μέλεσσιν, sie standen aufrecht, starrten empor. Daher auch (a) Denkmäler, Bildsäulen u. dgl. errichten, τρόπαιον u. τρόπαια, das Flucht- od. Siegesdenkmal aufrichten. Auch τεῖχος, eine Mauer errichten. (b) χορούς, Chöre aufstellen, zugleich mit der Nebenbdtg des Ordnens, u. dadurch das Fest feiern; τῇ Μητρὶ παννυχίδα, das Nachtfest feiern. (c) von Soldaten: sie auf stellen, ordnen. (3) hinstellen als etwas, einsetzen wozu, wozu machen, zunächst (a) τύραννον, zum Herrscher. Ähnlich ἤϑεα καὶ νόμους ἐστήσαντο, richteten sie ein; neben γνῶναι, statuere. (b) erheben; νεφέλας, Wolken aufsteigen lassen; ποδῶν ὑπένερϑε κονίη ἵστατ\' ἀειρομένη, Staub stieg auf, sich unter den Füßen erhebend; φυλόπιδα στήσειν, den Kampf erheben, beginnen; ἔριν στῆσαι, Zwist erregen, Zank anfangen. Von der Zeit: ἕβδομος ἑστήκει μείς, der siebente Monat hob an. Im attischen Kalender hießen die ersten zehn Tage des Monats der μὴν ἱστάμενος, während μὴν μεσῶν die zweite, μὴν φϑίνων die dritte Dekade umfaßt. Bes. auch βοήν, Geschrei erheben. Übh. machen. Dah. sich hinstellen, sich benehmen, se gerere. (4) wägen, auf die Waage stellen u. die Waagschale zur Ruhe, ins Gleichgewicht kommen lassen, also abwägen. (5) Die intrans. tempp. u. das med. bezeichnen (a) oft nur das wirkliche Bestehen, Vorhandensein, ein verstärktes εἶναι; ἐπὶ παντὶ τῷ ἐν χρείᾳ γιγνομένῳ ἀπορεῖ, in allem was Not ist; ἐν ὡραίῳ ἵσταμαι βίῳ, wie auch wir sagen »ich stehe in dem Alter«; ἵν\' ἕσταμεν χρείας, da wir in solcher Lage uns befinden; ἐπὶ ξυροῦ ἵσταται ἀκμῆς, es steht, ruht auf der Schneide eines Scheermessers. (b) ein Festgestelltsein, eine feste Haltung gewonnen haben; καϑεστώς, das bestehende, feste, sichere


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